Oderberg - Die Wasserverbindung zur Müritz wird in diesem Jahr nicht mehr befahrbar sein. Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde am Freitag mitteilte, verzögern sich die Bauarbeiten an der Schleuse Zaaren in der Schorfheide weiter. "Beim Herausziehen der 16 m langen Baugrubenspundbohlen hat sich das gesamte Oberhaupt aufgrund des Fließsandes um zwei Zentimeter gesetzt", hieß es in der schriftlichen Stellungnahme. Damit sei es nicht mehr möglich das Wasserbauwerk - wie geplant - im August dem Verkehr zu übergeben.
Für eine Stellungnahme war weder das WSA noch die Industrie- und Handelskammer zu erreichen. Sie hatte nach einer Konferenz zum Wassertourismus in der Region errechnet, dass die Sperrung der vornehmlich durch Sportboote, Charteryachten und Paddler genutzten Schleusenanlage die brandenburgische Wirtschaft allein im zweiten Quartal einen zweistelligen Millionenbetrag an Verlusten gekostet habe.
Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat bei der Bundesanstalt für Wasserbau einen Gutachter angefordert, um die Schäden an dem neu errichteten Bauwerk zu prüfen und über weitere Schritte zu entscheiden. Spätestens zum April 2020 soll die Schleuse wieder passierbar und der Wasserweg zwischen Berlin und der Müritz wieder offen sein. Zunächst hatten Munitionsfunde die Instandsetzung der Schleuse verzögert.
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pvk
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Oderberger Zeitung
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| Die Schleuse bei den Bauarbeiten im Frühjahr. Bild: WSA Eberswalde |
Für eine Stellungnahme war weder das WSA noch die Industrie- und Handelskammer zu erreichen. Sie hatte nach einer Konferenz zum Wassertourismus in der Region errechnet, dass die Sperrung der vornehmlich durch Sportboote, Charteryachten und Paddler genutzten Schleusenanlage die brandenburgische Wirtschaft allein im zweiten Quartal einen zweistelligen Millionenbetrag an Verlusten gekostet habe.
Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat bei der Bundesanstalt für Wasserbau einen Gutachter angefordert, um die Schäden an dem neu errichteten Bauwerk zu prüfen und über weitere Schritte zu entscheiden. Spätestens zum April 2020 soll die Schleuse wieder passierbar und der Wasserweg zwischen Berlin und der Müritz wieder offen sein. Zunächst hatten Munitionsfunde die Instandsetzung der Schleuse verzögert.
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