Oderberg - Ein Regionalzug der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) ist am Freitag um 08:50 Uhr zwischen den Stationen Joachimsthal und Joachimsthal Kaiserbahnhof entgleist. Wie die Eisenbahngesellschaft und die Bundespolizei übereinstimmend berichteten, soll bei dem Unfall niemand zu Schaden gekommen sein. An Bord waren nach Angaben der Bundespolizei vier Bedienstete des Eisenbahnunternehmens und zwei Fahrgäste. Alle konnten aus eigener Kraft den Triebwagen verlassen.
Zu dem Unfall kam es bei der Einfahrt in den Stadtbahnhof Joachimsthal. Nach ersten Erkenntnissen soll eine fehlerhafte oder falsch gestellte Weiche verantwortlich für die Entgleisung sein. Der blau-weiße Triebwagen blieb aber auf den Rädern stehen. Der Sachschaden wurde mit mindestens 100.000 Euro geschätzt. Nach bisherigem Stand soll der Zug am Sonntag oder Montag wieder aufgegleist werden. Welche Schäden an de Zug und an der Strecke entstand, war zunächst unklar. Der Verkehr zwischen Eberswalde und Joachimsthal wird zur Zeit mit Ersatzbussen bestritten. Die Züge zwischen Joachimsthal und Templin verkehren nach NEB Informationen planmäßig. Die Bundespolizei ermittelt gegen Unbekannt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
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pvk
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Oderberger Zeitung
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| Der entgleiste Zug. Foto: Bundespolizei |
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