Neue Ampel in Oderberg in Betrieb

Oderberg - Am Montag hat die dritte Ampelanlage der Stadt in Oderberg ihren Betrieb aufgenommen. Wie der Landkreis Barnim in einer Pressemitteilung meldete, sei die Verkehrsampel vor allem für die Sicherheit der vielen Kinder aufgestellt worden, die hier täglich auf ihrem Schulweg die breite B158 queren. Die beiden Masten wurden bereits vor gut einer Woche an der Kreuzung Schwedter Str./Berliner Str (Gartenstr.) gegenüber der Sparkasse aufgestellt. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Bushaltestellen "Oderberg Stadtmitte". Von der Haltestelle verkehren in zwei Richtungen jeweils vier Buslinien, die auch von den Schülern der Oderberger Grundschule zur Schulwegfahrt genutzt werden.

Ampel am ersten Betriebstag. Bild: LK Barnim


"Leider gibt es immer wieder Autofahrer, die sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten", begründete Landrat Daniel Kurth (SPD) den Bau der Ampel in der Pressemitteilung, "Besonderster Schulen ist das Risiko hoch, dass es zu Unfällen kommt." Um dies zu verhüten, werde es neben der Ampelanlage auch Geschwindigkeitskontrollen geben, heißt es in der Verlautbarung. Die Entschärfung der Gefahrenstelle steht schon länger in der Diskussion. Bereits 2017 sei der Landkreis durch ein Schulprojekt auf die Gefahrenstelle aufmerksam gemacht worden. Was die Anlage in Bau und Unterhalt kostet, konnte der Sprecher des Kreises auf Anfrage nicht beantworten, da der Baulastträger der Landesbetrieb Straßenwesen ist. Dort war am Montagnachmittag kein Ansprechpartner zu erreichen.

Bereits seit Längerem ist vor der Gefahrenstelle eine so genannte Dialogtafel aufgestellt. Sie misst mittels Radartechnik die Geschwindigkeit der anfahrenden Fahrzeuge und weist Kraftfahrer auch darauf hin, wenn sie zu schnell unterwegs sind. Aus den Messungen der Anlage ist bekannt, dass zwischen 15 und 20 Prozent der Autos hier zu schnell unterwegs sind. Unter anderem animierten die breite Straße und der gute Straßenbelag zur schnellen Fahrweise, schreibt der Landkreis. Auch nehmen viele Autofahrer den Schwung aus dem Hügel mit, wenn sie vom Steinlager in Richtung Kanalbrücke fahren.
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pvk
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Oderberger Zeitung


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