Oderberg - Die Beteiligung am europaweiten Blitzermarathon vergangene Woche hat im Landkreis Barnim nicht zu spektakulären Ergebnissen geführt. Obwohl 1251 Fahrzeuge kontrolliert worden seien, stellten die Behörden nur 60 Geschwindigkeitsverstöße fest, teilte der Landkreis am Dienstag auf seiner Webseite mit. Die meisten Temposünder bewegten sich dabei im Bereich eines Verwarngeldes - also bis 35 Euro. Nur acht Rasern droht nun ein Bußgeld. Als größten Verstoß nannte die Pressestelle einen Verkehrsteilnehmer, der auf der B158 bei Klein-Ziethen mit 105 km/h in der 70er Strecke geblitzt wurde. Damit drohen dem Fahrer 120 Euro Ordnungsgeld und ein Punkt in Flensburg.
"Bei der Aktion ging es in erster Linie um Verkehrsunfallprävention", sagte der Leiter der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Marcel Karlikofsky. Er lobte die geringe Anzahl der Verstöße. Dies zeige, dass der Verkehr im Barnim sichrer werde. Im Vorjahr waren nur 606 Fahrzeuge kontrolliert worden. Wie die deutliche Steigerung um mehr als 1000 Geschwindigkeitskontrollen zu Stande kam, konnte weder der Landkreis noch die Polizei beantworten. Es handle sich um eine einsatztaktische Information, zu der man sich nicht äußere. Am Blitzermarathon hätten polizeiliche, als auch kommunale Messgeräte geblitzt. Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle in der Region, gefolgt von Unachtsamkeit und Alkohol am Steuer.
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pvk
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Oderberger Zeitung
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| Ein mobiles Blitzgerät an einer Landstraße. (Symbolbild) Bild: LK Barnim |
"Bei der Aktion ging es in erster Linie um Verkehrsunfallprävention", sagte der Leiter der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Marcel Karlikofsky. Er lobte die geringe Anzahl der Verstöße. Dies zeige, dass der Verkehr im Barnim sichrer werde. Im Vorjahr waren nur 606 Fahrzeuge kontrolliert worden. Wie die deutliche Steigerung um mehr als 1000 Geschwindigkeitskontrollen zu Stande kam, konnte weder der Landkreis noch die Polizei beantworten. Es handle sich um eine einsatztaktische Information, zu der man sich nicht äußere. Am Blitzermarathon hätten polizeiliche, als auch kommunale Messgeräte geblitzt. Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle in der Region, gefolgt von Unachtsamkeit und Alkohol am Steuer.
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