Oderberg - In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst hat es am Sonntag eine Einigung und damit einen Tarifabschluss gegeben. Nach übereinstimmenden Medienberichten, einigten sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die vom Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) vertretenden Bundesländer auf eine deutliche Erhöhung von acht Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 33 Monaten. Der Einigung waren wochenlange Warnstreiks unter anderem bei Ämtern und Behörden, aber auch in Schulen, Horten und Kindertagesstätten vorausgegangen.
"Ich denke, das ist heute ein guter Tag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst", sagte der ver.di-Chef Frank Bsirske im Rundfunk Berlin-Brandenburg, "aber auch für die Bürgerinnen und Bürger, die an einem funktionstüchtigen öffentlichen Dienst interessiert sind." Besonders erfreulich für Brandenburger: Die Landesregierung will den Abschluss auch für Beamte und Richter übernehmen, wie das Innenministerium am Montag in Potsdam mitteilte.
Damit können sich auch die Kräfte der Polizei, der Feuerwehren, Justiz und Finanzverwaltung über ein deutliches Gehaltsplus freuen. Inwieweit die anderen kommunalen Arbeitgeber im Land, die weder an die Landesregierung, noch an den Tarif gebunden sind, nachziehen, ist noch unklar.
Nachzahlung für das erste Quartal 2019
Der Abschluss bedeutet für die Arbeitnehmer zunächst eine Erhöhung der Bezüge um vier Prozent. Mindestens soll aber jeder Arbeitnehmer 100 Euro netto mehr auf dem Lohnzettel haben. Die Regelung gilt übrigens rückwirkend zum 01.01.2019, so dass sich die Angestellten und Beamten für Januar bis März auch noch auf den warmen Regen einer Nachzahlung freuen können.
Diese erste Erhöhung beträgt 3,2 Prozent. Um nochmals 3,2 Prozent steigen die Ohne und Gehälter zum 01.01.2020. Die letzte vereinbarte Erhöhung zum 01.01.2021 fällt dann mit 1,4 Prozent deutlich moderater aus. Auch bei Arbeitnehmern in den unteren Tarifgruppen sollen am Ende mindestens 240 Euro mehr als heute in der Lohntüte landen. Zusätzliche 120 Euro monatlich erhalten Pflegekräfte. Trotz dieser deutlichen Erhöhung bleibt die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst der Länder nach wie vor hinter der des Bundes und der privaten Wirtschaft zurück.
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pvk
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Oderberger Zeitung
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| In den Brandenburger Kitas wird bis 2021 nicht mehr gestreikt. (Symbolbild) Bild: Bramow. |
"Ich denke, das ist heute ein guter Tag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst", sagte der ver.di-Chef Frank Bsirske im Rundfunk Berlin-Brandenburg, "aber auch für die Bürgerinnen und Bürger, die an einem funktionstüchtigen öffentlichen Dienst interessiert sind." Besonders erfreulich für Brandenburger: Die Landesregierung will den Abschluss auch für Beamte und Richter übernehmen, wie das Innenministerium am Montag in Potsdam mitteilte.
Damit können sich auch die Kräfte der Polizei, der Feuerwehren, Justiz und Finanzverwaltung über ein deutliches Gehaltsplus freuen. Inwieweit die anderen kommunalen Arbeitgeber im Land, die weder an die Landesregierung, noch an den Tarif gebunden sind, nachziehen, ist noch unklar.
Nachzahlung für das erste Quartal 2019
Der Abschluss bedeutet für die Arbeitnehmer zunächst eine Erhöhung der Bezüge um vier Prozent. Mindestens soll aber jeder Arbeitnehmer 100 Euro netto mehr auf dem Lohnzettel haben. Die Regelung gilt übrigens rückwirkend zum 01.01.2019, so dass sich die Angestellten und Beamten für Januar bis März auch noch auf den warmen Regen einer Nachzahlung freuen können.
Diese erste Erhöhung beträgt 3,2 Prozent. Um nochmals 3,2 Prozent steigen die Ohne und Gehälter zum 01.01.2020. Die letzte vereinbarte Erhöhung zum 01.01.2021 fällt dann mit 1,4 Prozent deutlich moderater aus. Auch bei Arbeitnehmern in den unteren Tarifgruppen sollen am Ende mindestens 240 Euro mehr als heute in der Lohntüte landen. Zusätzliche 120 Euro monatlich erhalten Pflegekräfte. Trotz dieser deutlichen Erhöhung bleibt die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst der Länder nach wie vor hinter der des Bundes und der privaten Wirtschaft zurück.
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