Oderberg - Die Landesstraße L29 von Oderberg nach Liepe bleibt offiziell auch außerhalb der Arbeitszeiten geschlossen. Wie der Landesbetrieb Straßenwesen in einem Brief schreibt, welcher der Oderberger Zeitung vorliegt, sei eine Öffnung der Baustelle morgens, abends und am Wochenende "wirtschaftlich nicht vertretbar". Zuvor hatten mehrere Bürger und Gewerbetreibende gefordert, dass die wichtige Verbindungsstraße zumindest in den für die Pendler wichtigen Morgen- und Abendstunden für die Durchfahrt geöffnet werde.
Der Sachgebietsleiter des Amtes, Hans-Jürgen Otte, betont in seinem Schreiben, dass "außenstehende Personen die Komplexität der Sperrung nicht einschätzen", könnten und erinnert daran, dass die Bauarbeiter sich "nicht zusätzlich während ihrer Arbeit auf den Verkehr konzentrieren" könnten. Grundlage für die Vollsperrung sei die Arbeitsschutzrichtlinie A 5.2 vom Dezember 2018, schreibt der Beamte. Ärgerlich für Oderberg ist zudem, dass voraussichtlich auch über das Osterfest Besucher die Stadt nur über die umständlichen Umleitungen erreichen.
Moderate Regelungen vor Ort
In der Realität zeigt sich die Lage entlang der 300 Meter Baustelle zwischen der Villa Oderblick und dem Café Seeblick weniger strikt, als im Amtsschreiben. Ohnehin wurden der Linienbusverkehr der Linie 916 nach Eberswalde und Rettungsfahrzeuge im Einsatz sowie Baustellenverkehr von der Sperrung ausgenommen und können die Engstelle immer passieren. In den Abendstunden und am Wochenende sind die Absperrungen offen, so dass der Verkehr nahezu ungehindert fließt.
Selbst während der Arbeitszeit lassen die Bauarbeiter Fahrzeuge durchfahren, wenn diese langsam fahren und ggf. vorher fragen. Nach Aussagen gegenüber der Märkischen Oderzeitung soll die Baustelle Ende April auf jeden Fall abgeschlossen sein. Dann will der Landesbetrieb auch die Bürgersteige und die Fahrbahndecke vollständig hergestellt haben. Die Straßenlaternen entlang der Strecke sind inzwischen funktionstüchtig. Für das Bauvorhaben, dass mit einer kurzen Winterpause mittlerweile über ein Jahr dauert, fallen Kosten in Höhe von 4,25 Millionen Euro an.
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pvk
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Oderberger Zeitung
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| So geschlossen ist die L29-Baustelle kaum noch. Foto: Pik |
Der Sachgebietsleiter des Amtes, Hans-Jürgen Otte, betont in seinem Schreiben, dass "außenstehende Personen die Komplexität der Sperrung nicht einschätzen", könnten und erinnert daran, dass die Bauarbeiter sich "nicht zusätzlich während ihrer Arbeit auf den Verkehr konzentrieren" könnten. Grundlage für die Vollsperrung sei die Arbeitsschutzrichtlinie A 5.2 vom Dezember 2018, schreibt der Beamte. Ärgerlich für Oderberg ist zudem, dass voraussichtlich auch über das Osterfest Besucher die Stadt nur über die umständlichen Umleitungen erreichen.
Moderate Regelungen vor Ort
In der Realität zeigt sich die Lage entlang der 300 Meter Baustelle zwischen der Villa Oderblick und dem Café Seeblick weniger strikt, als im Amtsschreiben. Ohnehin wurden der Linienbusverkehr der Linie 916 nach Eberswalde und Rettungsfahrzeuge im Einsatz sowie Baustellenverkehr von der Sperrung ausgenommen und können die Engstelle immer passieren. In den Abendstunden und am Wochenende sind die Absperrungen offen, so dass der Verkehr nahezu ungehindert fließt.
Selbst während der Arbeitszeit lassen die Bauarbeiter Fahrzeuge durchfahren, wenn diese langsam fahren und ggf. vorher fragen. Nach Aussagen gegenüber der Märkischen Oderzeitung soll die Baustelle Ende April auf jeden Fall abgeschlossen sein. Dann will der Landesbetrieb auch die Bürgersteige und die Fahrbahndecke vollständig hergestellt haben. Die Straßenlaternen entlang der Strecke sind inzwischen funktionstüchtig. Für das Bauvorhaben, dass mit einer kurzen Winterpause mittlerweile über ein Jahr dauert, fallen Kosten in Höhe von 4,25 Millionen Euro an.
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