Offene Höfe zusammen mit Offenen Denkmälern

Oderberg - Das Stadtfest "Offene Höfe Oderberg" wird in diesem Jahr wieder zusammen mit dem "Tag des offenen Denkmals" stattfinden. Beim ersten Planungstreffen in der Alten Seilerei in Oderberg stimmten die knapp 30 Teilnehmer mehrheitlich für das Wochenende 07.-08. September 2019 für die zweite Auflage des Stadtfestes. "Ich finde es enorm, wie weit wir bereits in der Planung sind und dass sich so viele von Euch beteiligen", sagte die Vorsitzende des Veranstaltervereins kulturlinien e.V., die Bildhauerin Johanna Martin, zu den Anwesenden des Planungstreffens.

Knapp 30 Interessierte kamen zum Planungstreffen der Offenen Höfe 2019. Bild: pvk


Um die Terminfindug gab es hitzige Diskussionen. Die letzten beiden Augustwochenenden standen genauso zur Debatte wie ein Termin Mitte September. Mehrere Termine schieden aus, weil bereits andere Veranstaltungen in der Stadt anstehen und die "Offenen Höfe" sich nicht als Konkurrenz aufstellen wollten. Besser sieht es bei der Neuauflage laut Martin mit der finanziellen Ausstattung des Festes aus. So seien Gelder bei der Stadt Oderberg und beim Landkreis Barnim beantragt worden. Für einzelne Mittel seien bereits positive Entscheidungen gefallen. "Dabei geht es vor allem um Geld für kleinere Kosten und Spesen - zum Beispiel für die beteiligten Künstler -zu bestreiten", so Martin.

Professionalität versus Kommerz

Viel Diskussion gab es um den Charakter der Veranstaltung. Während einerseits eine professionelle Planung gefordert wurde, haben andererseits einige Mitglieder des Organisationskomitees Bedenken vor einer Kommerzialisierung der Veranstaltung. Zwar wolle der Verein als Veranstalter zum Beispiel eine Haftpflichtversicherung für die teilnehmenden Gebäudebesitzer abschließen, ein Gastronomiekonzept solle es dagegen nicht geben. Uneinigkeit herrschte auch darüber, ob die beteiligten Gewerbebetriebe einen festen Beitrag leisten sollen oder ein unverbindlicher Spendenaufruf ausreicht.

Die Offenen Höfe fanden 2018 das erste Mal statt. Idee der Veranstaltung ist es, Innenhöfe und Gebäude für Einheimische und Besucher zu öffnen, die sonst hinter der Fachwerkfassade verborgen bleiben. Neben den Gebäuden selbst, sind auch Kunst und Kultur in den Höfen zu bestaunen. Auch aufgrund des überraschend positiven Medienechos kamen mehrere Tausend Besucher zur ersten Auflage des Festes. Interessierte Hausbesitzer, Helfer oder Aktive können noch bis zum 24.03. ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden. Anlaufstelle ist die Alte Seilerei in der Angermünder Str. 54, in Oderberg, wo Johanna Martin ihr Atelier betriebt.
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pvk
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Oderberger Zeitung

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