Diesel-Leck zieht sich durch zwei Landkreise

Oderberg - Sowohl in Eberswalde, als auch in Bad Freienwalde haben ausgedehnte Diesel-Spuren am Freitag die Feuerwehren beschäftigt. Wie die Freiwillige Feuerwehr Bad Freienwalde berichtet, seien die Brandschützer am Freitagmorgen gegen kurz nach sieben Uhr zu einer Ölspur in der Innenstadt alarmiert worden. Am Einsatzort stellte sich der vermeintliche Schmierstoff als Diesel heraus. Offenbar hatte ein fahrendes Fahrzeug den Diesel verloren, ohne es zu bemerken.

Die FF Bad Freienwalde bei der Beseitigung der Diesel-Spur. Bild: FF Freienwalde via Facebook


Die Spur zog sich durch die gesamte Ortslage Bad Freienwalde, weshalb die Retter mit einem Löschfahrzeug rasch an ihre Grenzen stießen. Dem Bericht zufolge wurden die Wehren aus Altranft und Neuenhagen-Insel nachalarmiert, um weitere Teile der Kraftstoffspur abzustreuen. Die Straßenmeisterei unterstütze die Kameraden ebenfalls tatkräftig, da sich die Spur weiter über Neuenhagen in Richtung Oderberg und somit sowohl auf den Landkreis Märkisch-Oderland als auch den Landkreis Barnim erstreckte.

Spur führt nach Eberswalde

Das leckgeschlagene Fahrzeug setze seinen Weg offenbar Richtung Eberswalde fort. Dort wurden die Feuerwehren der Stadt etwas später - gegen acht Uhr - zunächst zum Forßmann-Krankenhaus und weiter in die Umgebung des Zoo alarmiert, um ebenfalls ausgelaufenen Diesel-Kraftstoff aufzunehmen. Neben der Berufsfeuerwehr der Kreisstadt war auch die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz, wie die Leitstelle bestätigte. Die Einsätze dauerten je ca. zwei Stunden.

Wer der Verursacher der Verschmutzung ist, war am Samstag noch nicht bekannt. Die Polizei bestätigte der Oderberger Zeitung, dass gegenwärtig in der Sache ermittelt werde. Weder die ermittelnde Stelle noch der zugrunde liegende Tatbestand wurden benannt. Auch ist unklar, ob die Verschmutzungen wirklich aus ein und demselben Fahrzeug stammen.

Falls dies der Fall ist, müsste auch in Oderberg und Liepe Kraftstoff ausgelaufen sein. Von beiden Feuerwehren waren am Samstag aber keine Alarmierungen bekannt. Die jeweiligen Straßenmeistereien wollten sich auf Nachfrage nicht äußern und verwiesen auf den jeweiligen Landkreis. Sollte der oder die Verursacher den Umweltschaden absichtlich oder fahrlässig herbeigeführt haben, droht ihm ein empfindliches Bußgeld bis zu 50.000 Euro und Punkte in Flensburg. Für die Reinigungskosten kommt hingegen die Pfichthaftpflichtversicherung des Fahrzeugs auf.
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pvk
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Oderberger Zeitung

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