Bundespolizei greift in Angermünde mehrfach zu

Oderberg - Gleich mehrere Festnahmen glückten der Bundespolizei Ende vergangener Woche am Bahnhof von Angermünde. Wie die Pressestelle der Bundespolizei in Berlin mitteilte, erwischten die Polizisten am späten Freitagnachmittag gegen 17.30 Uhr einen 19-jährigen Brandenburger mit 77 Gramm Cannabis im Gepäck. Der Deutsche wurde kontrolliert, weil er sich eine Zigarette im Nichtraucherbereich des Bahnhof angezündet hatte und beim Hinweis durch die Bahnhofsstreife der Bundespolizei auffällig nervös wurde und schwitzte. Woher die Betäubungsmittel stammten ermitteln nun die Kollegen der Brandenburger Landespolizei.

Der Rauschgiftfund dürfte deutlich über dem Eigenbedarf liegen. Bild: BPOL Pressestelle
Kurz zuvor hatten die Beamten gegen 15.30 am Freitag einen Mann kontrolliert und einen gegen ihn vorliegenden Haftbefehl vollstreckt. Nach Polizeiangaben suchte die Staatsanwaltschaft Chemnitz bereits seit Dezember 2018 nach dem 27-jährigen Deutschen. Er war in Chemnitz schon im Sommer 2016 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren wegen schweren Diebstahls verurteilt worden. Offenbar hatte er die Strafe aber nicht angetreten. Die Beamten brachten den Mann direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Schon tags zuvor war ein 37-jähriger Pole zur Vollstreckung eines Haftbefehls vom Angermünder Bahnhof mit den Bundespolizisten direkt in eine Haftanstalt eingefahren. Die Anlässe der beiden Personenkontrollen wurden in den Mitteilungen nicht genannt.
#
pvk
##
Oderberger Zeitung

Kommentare