Oderberg - Der Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke (SPD) fordert Bahnchef Richard Lutz dazu auf, Angermünde wieder an den Intercity (IC) Verkehr anzuschließen. In einem offenen Brief, welcher der Oderberger Zeitung vorliegt, beklagt der Politiker dass der IC 2428 und freitags der IC 1970 nicht mehr in Angermünde halte. "Dieser Zustand ist nicht haltbar, denn Angermünde ist ebenso Umsteigebahnhof für Schwedt und Pendler aus Polen", so Zierke in dem Brief.
Der Abgeordnete, der für Barnim und die Uckermark im Parlament sitzt und auch der Sprecher der Landesgruppe Brandenburg ist, erinnert den Bahnchef in dem Schreiben auch daran, dass die Pendler nordöstlich der Hauptstadt bereits seit über zwei Jahren an den umfangreichen Bauarbeiten rund um das Karower Kreuz litten. Auch werde die Errungenschaft, dass auf der Strecke Berlin-Prenzlau der Regionaltarif des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) in den Fernzügen gelte, ad absurdum geführt. "Diese Errungenschaft wird nun obsolet, da die Züge einfach nicht mehr in der Region halten", bemerkt Zierke.
Ein Sprecher der Deutschen Bahn war bis zum Erscheinen dieses Artikels nicht in der Lage eine Stellungnahme abzugeben. Zahlreiche Pendler auf der Strecke Angermünde - Berlin beklagen vor allem morgens und Nachmittags die ständig überfüllten Regionalexpresszüge, as sich auf Komfort und Pünktlichkeit auswirke. Neben den zusätzlichen Halten der Fernzüge denken viele Reisende auch über eine Verlängerung der Regionalbahnlinie RB 14 Senftenberg-Eberswalde bis nach Angermünde nach.
In dem Brief an die Chefetage der Bahn kritisiert Zierke auch die fehlende Überdachung im Bahnhof Prenzlau. Hier verhallen die Appelle von Fahrgästen und Politikern schon länger ungehört. Der originale Brief ist zum Nachlesen hier zu finden: https://mailer.spd.de/43/fd/b5/43fdb5c361b43f2b52156d4eac95a348/Brief_Lutz_ANG_und_PZ_Bahn.pdf
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pvk
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Oderberger Zeitung
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| Bild aus der Vergangenheit: IC 145 nach Stettin in Angermünde. Bild: Bahnbilder.de |
Der Abgeordnete, der für Barnim und die Uckermark im Parlament sitzt und auch der Sprecher der Landesgruppe Brandenburg ist, erinnert den Bahnchef in dem Schreiben auch daran, dass die Pendler nordöstlich der Hauptstadt bereits seit über zwei Jahren an den umfangreichen Bauarbeiten rund um das Karower Kreuz litten. Auch werde die Errungenschaft, dass auf der Strecke Berlin-Prenzlau der Regionaltarif des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) in den Fernzügen gelte, ad absurdum geführt. "Diese Errungenschaft wird nun obsolet, da die Züge einfach nicht mehr in der Region halten", bemerkt Zierke.
Ein Sprecher der Deutschen Bahn war bis zum Erscheinen dieses Artikels nicht in der Lage eine Stellungnahme abzugeben. Zahlreiche Pendler auf der Strecke Angermünde - Berlin beklagen vor allem morgens und Nachmittags die ständig überfüllten Regionalexpresszüge, as sich auf Komfort und Pünktlichkeit auswirke. Neben den zusätzlichen Halten der Fernzüge denken viele Reisende auch über eine Verlängerung der Regionalbahnlinie RB 14 Senftenberg-Eberswalde bis nach Angermünde nach.
In dem Brief an die Chefetage der Bahn kritisiert Zierke auch die fehlende Überdachung im Bahnhof Prenzlau. Hier verhallen die Appelle von Fahrgästen und Politikern schon länger ungehört. Der originale Brief ist zum Nachlesen hier zu finden: https://mailer.spd.de/43/fd/b5/43fdb5c361b43f2b52156d4eac95a348/Brief_Lutz_ANG_und_PZ_Bahn.pdf
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